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Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
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Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen und die Beratung der Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist Aufgabe der staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Verlängerung der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung (Corona-ArbSchV) bis 30. Juni 2021

An den Arbeitsplätzen sind, wie in allen anderen Lebensbereichen auch, wirksame Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus notwendig. Beim Infektionsgeschehen in Deutschland zeichnet sich eine leichte Entspannung ab, dennoch bleiben die Inzidenzen auf relativ hohem Niveau. Besondere Aufmerksamkeit erfordern die hochinfektiösen Virus-Mutationen.

Die vom Bundeskabinett am 21. Januar 2021 erlassene Corona-ArbSchV wird deshalb, zunächst bis zum 30. Juni 2021, verlängert.

Auf der Corona-Themenseite finden Sie weiterführende Informationen.

 

COVID-19 als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit?

Eine COVID-19-Erkrankung kann in bestimmten Fällen als Berufskrankheit oder Arbeitsunfall anerkannt werden. Zuständig für eine Anerkennung als Versicherungsfall sind die jeweiligen Unfallversicherungsträger (UVT). Die Arbeitsschutzbehörden haben hier keine rechtliche Zuständigkeit.

COVID 19 fällt unter Nr. 3101 (Infektionskrankheiten) der Liste der Berufskrankheiten in Anlage 1 der Berufskrankheiten-Verordnung. Rechtsgrundlage ist das Siebte Buch – Sozialgesetzbuch (SGB VII), welches die  gesetzliche Unfallversicherung regelt.

Nähere Informationen finden Sie:

  • hier (Information der DGUV mit Merkblatt für Beschäftigte im Gesundheitswesen) sowie
  • hier (Information des BMAS).

Eine Anerkennung als Berufskrankheit durch die UVT kann erfolgen, wenn die Ansteckung mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 innerhalb einer Tätigkeit im Gesundheitsdienst, in der Wohlfahrtspflege oder in einem Laboratorium bzw. bei Tätigkeiten mit ähnlich erhöhtem Infektionsrisiko erfolgte (siehe Anlage 1 Nr. 3101 Berufskrankheiten-Verordnung).

Eine Anerkennung als Arbeitsunfall durch die UVT kann in Betracht kommen, wenn die Ansteckung bei einer versicherten Tätigkeit erfolgte, die Voraussetzungen für die Anerkennung als Berufskrankheit aber nicht erfüllt sind.

Bei Verdacht auf COVID-19 als Arbeitsunfall oder Berufskrankheit wenden Sie sich bitte an Ihren Arbeitgeber bzw. Ihren zuständigen Unfallversicherungsträger (Berufsgenossenschaft). Auf der Homepage der DGUV finden Sie eine Übersicht der UVT.

TRBA 255 „Arbeitsschutz beim Auftreten von nicht impfpräventablen respiratorischen Viren mit pandemischem Potenzial im Gesundheitsdienst“ veröffentlicht

Die  vom Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) beschlossene Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 255 konkretisiert die Anforderungen der Biostoffver­ord­nung für den Fall einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite im Sinne von § 5 Infek­tions­­schutz­gesetz, die durch nicht impfpräventable respiratorische Viren verursacht wird.

TRBA 255 ergänzt die Maßnahmen der TRBA 250 „Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheits­wesen und in der Wohlfahrtspflege“ für den Fall einer Epidemie oder Pandemie, um den Schutz der Beschäftigten im Gesundheitswesen sicherzustellen und die Folgen der epidemischen Lage einzugrenzen. Ein Ad-hoc-Arbeitskreis des ABAS passt die TRBA 255 dem Wissens­stand zum jeweils aktuellen pandemischen Virus an.

Arbeit mit Exoskeletten - Jetzt an Online-Befragung teilnehmen

BAuA untersucht Langzeitauswirkungen von passiven Oberkörper-Exoskeletten

Für eine Befragung sucht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) Beschäftigte, die bereits mit passiven Oberkörper-Exoskeletten arbeiten. Sie sollen voraussichtlich ab Mai 2021 ein Jahr lang regelmäßig zu ihrem Gesundheitszustand und ihren Erfahrungen mit dieser Technologie online befragt werden. Das Projekt will Erkenntnisse über die Akzeptanz und die Auswirkungen einer Langzeitnutzung von passiven Oberkörper-Exoskeletten auf die Benutzer sammeln. Auf dieser Basis lassen sich positive und negative Effekte der Nutzung von Exoskeletten besser abschätzen.

Muskel-Skelett-Erkrankungen verursachen nach wie vor die meisten Ausfalltage durch Arbeitsunfähigkeit, 2019 mehr als jeden fünften Ausfalltag. Ursache sind oft dauernde Fehlbelastungen, beispielsweise durch zu schweres Heben oder Zwangshaltungen. Exoskelette können hier entlasten. Dabei unterstützen passive Exoskelette den Träger ausschließlich durch mechanische Hilfsmittel, wie beispielsweise Feder- oder Seilzugsysteme. Solche Oberkörper-Exoskelette finden sich in Produktion und Logistik, um beispielsweise beim Heben schwerer Lasten oder der Überkopfarbeit zu unterstützen. Über die positiven, aber auch die negativen Auswirkungen dieser Technologie über einen längeren Zeitraum fehlen jedoch bislang Erkenntnisse, die die BAuA mit dem Projekt gewinnen möchte. Dabei wendet sich die BAuA an regelmäßige Nutzer dieser Technologie.

Beschäftigte, die mit passiven Oberkörper-Exoskeletten arbeiten, sollen voraussichtlich ab Mai 2021 ein Jahr lang alle drei Wochen zu ihrem Gesundheitszustand und zum Umgang mit der Technik online befragt werden. Das Ausfüllen des Online-Fragebogens, der per E-Mail aktiviert wird, dauert etwa 20 Minuten und wird mit 10 Euro vergütet. Für die Teilnahme über den gesamten Zeitraum gibt es einen Bonus.

Fragen zur Teilnahme und die Anmeldung nimmt Projektleiterin Julia Riemer entgegen per E-Mail an riemer.julia@baua.bund.de.

Weitere Informationen zum Forschungsprojekt "Ergonomische Bewertung des Langzeiteinsatzes von passiven Exoskeletten in der Arbeitswelt" gibt es im Internetangebot der BAuA unter www.baua.de/f2466.

Arbeitsschutzbehörde überprüft fortlaufend Betriebe auf Einhaltung der Covid-Regeln

Pressemitteilung vom 4. Februar 2021

Arbeitsminister Dulig: »Die meisten Betriebe sind engagiert, jetzt nicht nachlassen«

Die Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion Sachsen (LDS) überprüft im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr die Einhaltung der Arbeitsschutzschutzvorschriften auch in Bezug auf die Eindämmung der Corona-Pandemie.

Lesen Sie die vollständigen Pressemitteilung.

Corona (SARS-CoV-2) - Maßnahmen des Arbeitsschutzes

Detaillierte Informationen zu Arbeitsschutzmaßnahmen im Bezug zur Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie finden sie hier.

Empfehlung für den Arbeits­schutz in Impf­zentren

Mit seinem Beschluss 21/2020 gibt der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe konkrete Empfehlungen für Arbeitsschutzmaßnahmen, die anzuwenden sind, wenn in Impfzentren Impfungen gegen SARS-CoV-2 durchgeführt werden. 

Die Empfehlung des Ausschusses für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) zu "Arbeitsschutzmaßnahmen bei der Durchführung von Impfungen gegen SARS-CoV-2 in Impfzentren" finden Sie im Internetangebot der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin unter www.baua.de/dok/8853004.  Die Empfehlung wurde unter Einbeziehung der Sozialpartner in einem Arbeitskreis des ABAS im breiten Konsens entwickelt und am 26.01.2021 vom ABAS beschlossen.

 

Welche Arbeitsschutzmaßnahmen sind bei Durchführung von PoC-Antigen-Tests auf das Corona-Virus einzuhalten?

Mit dem Ziel, die Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen, werden Personen, die zum Beispiel in medizinischen Einrichtungen, Pflege- oder Betreuungseinrichtungen arbeiten, darin leben oder diese besuchen, mittels sogenannter Point-of-Care-Antigen-Tests, kurz PoC-Antigen-Tests, vor Ort auf das Corona-Virus untersucht. Der Test weist innerhalb weniger Minuten Eiweißmoleküle des Virus nach, die der Testperson bei einem Nasen-Rachen-Abstrich entnommen werden. Den ausführlichen Wortlaut des Faktenblattes finden Sie auf unserer Corona-Themenseite.

Europäischer Wettbewerb "Gesunde Arbeitsplätze" gestartet

Dortmund - Bis zum 15. Oktober 2021 können noch gute praktische Lösungen zur Prävention von Muskel-Skelett-Erkrankungen am europäischen Wettbewerb im Rahmen der Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - Entlasten Dich!" eingereicht werden. Dies teilt der deutsche Focal Point der europäischen Arbeitsschutzagentur (EU-OSHA) bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) mit.

Beim Wettbewerb für gute praktische Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit 2020-2022 werden herausragende Beispiele aus Unternehmen oder Organisationen gesucht, die Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems am Arbeitsplatz vorbeugen und bekämpfen. Der "Good Practice Award" gehört zur europäische Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - Entlasten Dich". Dabei sucht die EU-OSHA nach Beispielen für ganzheitliche Konzepte, bei denen die Sozialpartner gemeinsam nach nachhaltigen Lösungen suchen. Die Beispiele sollten sich auch auf andere Betriebe oder Organisationen übertragen lassen.

Weitere Informationen zur Europäischen Kampagne und zum europäischen Wettbewerb, wie Auslobung, Teilnahmebedingungen und Bewerbungsunterlagen, gibt es im Internetangebot des deutschen Focal Points unter www.osha.de. Einreichungsschluss ist der 15. Oktober 2021.

„Design macht Arbeitsschutz attraktiv“ – Nominierungen stehen fest - Preisverleihung verschoben

Von mobilen Gestaltungsräumen für Kinder über innovative Musikinstrumente bis hin zu interaktiven Gefahrenschulungen im Bereich Arbeitsschutz – so vielfältig und aktuell sind die diesjährigen Einreichungen für den »Sächsischen Staatspreis für Design«. Aus insgesamt 200 Einreichungen hat eine unabhängige, elfköpfige Jury in dieser Woche die 28 innovativsten Designleistungen nominiert. Für den deutschlandweit einzigartigen Sonderpreis „Design macht Arbeitsschutz attraktiv“ wurden vier Einreichungen nominiert. Alle nominierten Designs sind in einer virtuellen Leistungsschau zu sehen. Die für den 29. März 2021 geplante Preisverleihung musste Corona bedingt verschoben werden.

 

Homepage des Sächsischen Staatspreises für Design 2021

 

Übergangsfristen für Aufzugsanlagen laufen Ende 2020 aus

Nach einer gemeinsamen Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Landesdirektion Sachsen muss ab 1. Januar 2021 bei allen Aufzugsanlagen sichergestellt sein, dass im Notfall ein Notdienst erreicht werden kann. Dies gilt bundesweit.

Ende Dezember 2020 läuft gemäß Betriebssicherheitsverordnung die Übergangsfrist für die dementsprechende Nachrüstung von Aufzugsanlagen aus. Spätestens am 31. Dezember 2020 müssen alle Aufzugsanlagen im Sinne der Richtlinie 2014/33/EU im Fahrkorb über ein wirksames Zweiwege-Kommunikationssystem verfügen, mit dem ein Notdienst ständig erreicht werden kann. Nach Ablauf dieser Übergangsfrist können Verstöße gegen diese Anforderungen mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) und die Landesdirektion Sachsen (LDS) informieren weiter, dass dem entsprechenden Notdienst ein Notfallplan zur Verfügung gestellt werden muss, damit dieser auf Notrufe unverzüglich reagieren und Hilfemaßnahmen einleiten kann.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.

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OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

OSHA-Logo

Uli Umsicht - Arbeitsschutz-Botschafter

Playmobilfigur Uli Umsicht - Arbeitsschutz-Botschafter

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