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Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
Inhalt

Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen und die Beratung der Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist Aufgabe der staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Interprofessionelles Kolloquium für Akteure des betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes

Betrieblicher Arbeits- und Gesundheitsschutz in Deutschland steht auf einem sicheren Fundament aus staatlichen Gesetzen, berufsgenossenschaftlichen Vorschriften und unter anderem dem Engagement von Sicherheitsfachkräften und Betriebsärzt_innen. Das Kolloquium will sich in Sachsen genau den Fragen öffnen, die sich an den Schnittstellen der Gesetzgebung und der konkreten Umsetzung auf betrieblicher Ebene für die Akteure des Betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutzes tagtäglich vor allem ergeben. Neben aktuellen fachlichen Themen aus der arbeitsmedizinischen und sicherheitstechnischen Routine besteht in der zweiten Hälfte der Veranstaltung im Sinne eines „interaktiven Forums“ die Möglichkeit, auf der Grundlage von Impulsvorträgen mit Vertreter_innen des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, der Verwaltungsberufsgenossenschaft und des VDBW Landesverbands ins Gespräch zu kommen. Neben rein fachlichen Fragestellungen ist es ein besonderes Anliegen, insbesondere die Bedarfe der Arbeitsschutzakteure einerseits und der staatlichen und gewerblichen Unterstützer andererseits zu konkretisieren, um in einer sich ändernden Arbeitswelt Betreuungs- und Beratungskonzepte zu überprüfen und gemeinsam an Lösungsvorschlägen zu arbeiten.


Hier finden Sie das Programm und die Anmeldemodalitäten. Fortbildungspunkte wurden  bei der SLÄK beantragt.

Präventionsprogramm "Jugend will sich-er-leben"

„Frei sein! Leben ohne Sucht“ ist Thema des Präventionsprogrammes "Jugend will sich-er-leben" im Berufsschuljahr 2019/20. 

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung organisiert jährlich einen Quiz und Kreativwettbewerb zu verschiedenen Themen des sicheren und gesunden Arbeitens. Im aktuellen Ausbildungsjahr geht es um die Suchtprävention. Der Wettbewerb richtet sich an Azubis, Berufliche Schulzentren, Lehrkräfte und Ausbilder. Einsendeschluss ist der 29. Februar 2020. Alle Informationen sind auf www.jwsl.de zu finden.

Wie gesund ist mein Betrieb? – Gemeinsam für gesunde Arbeit im Landkreis Mittelsachsen

Interessieren Sie sich dafür, …

  • was Sie für die Gesundheit Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tun können?
  • wie sich Arbeitsbedingungen gesund gestalten lassen?
  • wie steuerrechtlich Aspekte und Fördermöglichkeiten des betrieblichen Gesundheitsmanagements genutzt werden können?
  • oder welche regionalen Ansprechpartner und Unterstützungsmöglichkeiten es gibt?

Dann laden wir Sie ein, mit uns in's Gespräch zu kommen:

am 28. November 2019 in Döbeln - Programmflyer mit Link zur Anmeldung.

 

Arbeitsbedingungen haben Einfluss auf Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit

„Eine Kultur des längeren Arbeitens setzt Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit bis ins hohe Erwerbsalter voraus. Diese hängt neben individuellen Faktoren maßgeblich von den Arbeitsbedingungen ab. Somit gilt es, die Arbeitswelt alters- und alternsgerecht sowie gesundheitsfördernd zu gestalten.“ (Quelle: Portal demowanda)

Das Internetportal „demowanda“ greift das Thema Arbeit in Verbindung mit dem demografischen Wandel auf. Es fasst wissenschaftliche Erkenntnisse von sechs beteiligten Forschungseinrichtungen zusammen und stellt sie einem breiten Publikum zur Verfügung. Im Mittelpunkt stehen neben den demografischen Faktoren die Bereiche Bildung, Arbeitsmarkt, Arbeitsschutz, Arbeitsorganisation und Gesundheit. Zukünftig bietet das Portal auch gute Beispiele und Handlungsempfehlungen an, die Unternehmen konkret anwenden können.

 

Wie sächsische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ihre Arbeitsqualität einschätzen, gibt die Studie „Qualität der Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in Sachsen 2018“ wieder. Bereits zum dritten Mal wurden Arbeitsbelastungen, Ressourcen sowie Einkommen und Sicherheit untersucht.

Handbuch "Gesund arbeiten in der Kita" neu aufgelegt

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und das Sächsische Kultusministerium haben das Handbuch „Gesund arbeiten in der Kita“ aufgrund der großen Nachfrage erneut aufgelegt.

Nach fast zehn Jahren wurde das bisherige Handbuch „Erzieherinnengesundheit“ vollständig überarbeitet und erscheint im neuen Gewand. Im Handbuch finden die Träger von Krippen, Kindergärten und Horten eine aktualisierte Übersicht über die wesentlichen Gesetze und rechtlichen Regelungen zum Arbeitsschutz und zur betrieblichen Gesundheitsförderung des Personals in Kindertageseinrichtungen. Gute Praxisbeispiele von sächsischen Kita-Trägern geben Anregungen und Ideen zur Umsetzung in den Einrichtungen und fokussieren auch auf wichtige Handlungsfelder, wie z.B. Lärm, Infektionsschutz oder psychische Belastungen. Lesen Sie hier weiter.

Sächsischer Betriebsärztetag 2019

Am 5. Juni 2019 fand der diesjährige Betriebsärztetag, eine Fortbildungsveranstaltung für Betriebsärzte, in der Sächsischen Landesärztekammer in Dresden statt.

Die Beiträge zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

„Strahlenschutzgesetz und Strahlenschutzverordnung seit 31.12.2018“

Das Gesetz zum Schutz vor den schädlichen Wirkungen ionisierender Strahlung (Strahlenschutzgesetz – StrlSchG) ist, zeitgleich mit konkretisierenden Regelungen der Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (neue Strahlenschutzverordnung - StrlSchV), am 31. Dezember 2018 in Kraft getreten.

Die Notfallschutzbestimmungen und die Vorschriften zur Überwachung der Umweltradioaktivität sind bereits seit dem 1. Oktober 2017 in Kraft.

 

Die alte Strahlenschutzverordnung und auch die Röntgenverordnung sind am 31. Dezember 2018 außer Kraft getreten.

 

Die Richtlinien zum Strahlenschutz gelten bis auf weiteres fort.

 

Die bisherigen landesrechtlichen Zuständigkeiten gelten weiterhin fort, d.h. im Bereich der Anwendung der Röntgenstrahler und Störstrahler im Sinne des § 5 Abs. 30, 31 und 37 Strahlenschutzgesetz (ehemalige Röntgenverordnung (RöV)) sind das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und die Landesdirektion Sachsen zuständig.

 

Weitergehende Informationen finden Sie hier.

Neues Mutterschutzgesetz seit 01.01.2018

Am 1. Januar 2018 trat das neugefasste Mutterschutzgesetz (MuSchG) mit umfassender Neustrukturierung in Kraft.

Ziel der Reform ist ein verbesserter Gesundheitsschutz für schwangere oder stillende Frauen. Durch die Integration der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) in das Mutterschutzrecht werden die Regelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber sowie für die Aufsichtsbehörden klarer und verständlicher. Die Regelungsinhalte selbst sind weitgehend unverändert übernommen worden.

Der Anwendungsbereich wurde erweitert, um für alle Frauen ein einheitliches Gesundheitsschutzniveau sicherzustellen. Auch Schülerinnen und Studentinnen werden jetzt von den Schutznormen des MuSchG erfasst, ebenso wie arbeitnehmerähnliche Personen, Frauen, die in einer Werkstatt für Behinderte beschäftigt sind, Frauen in betrieblicher Berufsausbildung und Praktikantinnen in Sinne von § 26 des Berufsbildungsgesetzes sowie Freiwillige nach dem Bundesfreiwilligengesetz.

Die Regelungen zum Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst, die Regelungen zum Verbot der Mehrarbeit werden um eine besondere Regelung zur Arbeitszeit bei mehreren Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen ergänzt.

Für die Arbeit zwischen 20 Uhr und 22 Uhr wurde ein behördliches branchenunabhängiges Genehmigungsverfahren eingeführt.

Bei der Umsetzung des neuen Mutterschutzgesetzes ist zu beachten, dass der Mutterschutz integrierter Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes ist, weshalb zunächst alle Grundpflichten des Arbeitgebers gelten und einzuhalten sind. Es gelten die Elemente der Gefährdungsbeurteilung, der Unterrichtung und der Anpassung der Arbeitsbedingungen. Schwangeren und stillenden Frauen soll grundsätzlich ermöglicht werden, ihre Beschäftigung auch während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortzusetzen. Beschäftigungsverbote sind nach der Gesetzesbegründung nur noch dann zulässig, wenn auf anderem Wege eine unverantwortbare Gefährdung nicht auszuschließen ist. Deshalb muss der Arbeitgeber für jeden Arbeitsplatz in einer anlassunabhängigen Gefährdungsbeurteilung ermitteln, welche Schutzmaßnahmen bei Meldung einer Schwangerschaft zu ergreifen sind. Das ist wichtig, um Frauen in der besonderen schutzwürdigen Situation einer noch unbekannten Schwangerschaft oder im Frühstadium einer Schwangerschaft angemessen schützen zu können.

Mehr zum Thema Mutterschutz finden Sie hier.

Checkliste zur "Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit"

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine Checkliste zur "Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit" entwickelt, mit der Sie als Arbeitgeber Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit sicher beurteilen und gestalten können. Weitere Informationen finden Sie hier.

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OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

OSHA-Logo

Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

Playmobilfigur Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

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