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Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
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Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen und die Beratung der Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist Aufgabe der staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Empfehlung „Infektionsschutzgerechtes Lüften“ der Bundesregierung am 16. September 2020 veröffentlicht

Die Bundesregierung hat am 16. September 2020 eine Empfehlung für infektionsschutzgerechtes Lüften beschlossen und veröffentlicht, die  Handlungssicherheit bei der Gestaltung des Arbeits- und Bevölkerungsschutzes schaffen soll. Durch fachgerechtes Lüften von Gebäudeinnenräumen sollen auch i. S. d. § 4 Nummer 1 des Arbeitsschutzgesetzes Gesundheitsgefährdungen durch SARS-CoV-2-Infektionen möglichst vermieden beziehungsweise gering gehalten werden.

  

Weitere Informationen zu dieser Empfehlung finden sich in einer Pressemitteilung des BMAS.

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel am 20. August 2020 in Kraft getreten

Unter Koordination der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) wurde von den Arbeitsschutzausschüssen beim Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam die neue SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel erstellt. Diese Regel trat durch Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt am 20.08.2020 in Kraft.

Die SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel konkretisiert für den Zeitraum der epidemischen Lage von nationaler Tragweite gemäß § 5 Infektionsschutzgesetz die Anforderungen an den Arbeitsschutz. Sie stellt Maßnahmen für alle Bereiche des Wirtschaftslebens vor, mit denen das Infektionsrisiko für Beschäftigte gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden kann. Dabei bleiben Abstand, Hygiene und Masken die wichtigsten Instrumente, solange es keinen Impfschutz für CoViD-19 gibt. Betriebe, die die Regel anwenden, können davon ausgehen, dass sie rechtssicher handeln.

Gleichwertige oder strengere Regeln, zum Beispiel aus der Biostoffverordnung oder aus dem Bereich des Infektionsschutzes, müssen weiterhin beachtet werden. Die Empfehlungen der Berufsgenossenschaften zur SARS-CoV-2, die sich ebenfalls am Arbeitsschutzstandard des BMAS orientieren, werden zusätzlich für branchenspezifische Konkretisierungen empfohlen.

Übergangsfristen für Aufzugsanlagen laufen Ende 2020 aus

Nach einer gemeinsamen Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Landesdirektion Sachsen muss ab 1. Januar 2021 bei allen Aufzugsanlagen sichergestellt sein, dass im Notfall ein Notdienst erreicht werden kann. Dies gilt bundesweit.

Ende Dezember 2020 läuft gemäß Betriebssicherheitsverordnung die Übergangsfrist für die dementsprechende Nachrüstung von Aufzugsanlagen aus. Spätestens am 31. Dezember 2020 müssen alle Aufzugsanlagen im Sinne der Richtlinie 2014/33/EU im Fahrkorb über ein wirksames Zweiwege-Kommunikationssystem verfügen, mit dem ein Notdienst ständig erreicht werden kann. Nach Ablauf dieser Übergangsfrist können Verstöße gegen diese Anforderungen mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) und die Landesdirektion Sachsen (LDS) informieren weiter, dass dem entsprechenden Notdienst ein Notfallplan zur Verfügung gestellt werden muss, damit dieser auf Notrufe unverzüglich reagieren und Hilfemaßnahmen einleiten kann.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.

Einladung zur Webkonferenz: Vor dem Virus sind wir alle gleich?! Erkenntnisse für gesunde Arbeit am 24.09.2020 12:30 - 15:45 Uhr

Die durch SARS-CoV-2 verursachte Pandemie hat das Arbeitsleben in vielen Bereichen plötzlich und grundlegend verändert. Wir können bislang nur erahnen, welche langfristigen Folgen die Krise für Unternehmen, Führungskräfte und Beschäftigte hat. Der Arbeitsschutz leistet einen wesentlichen Beitrag bei der Bewältigung der Krise.

 

Wir möchten mit Ihnen in der Webkonferenz diskutieren, wie sich das Virus und die Schutzmaßnahmen auf die Betriebe und die Beschäftigten auswirken. Welche Erkenntnisse gewinnen wir daraus für die Herausforderungen der nächsten Monate?

 

Dafür schauen wir uns die Langzeiterkenntnisse aus der repräsentativen Mannheimer Corona-Studie an, die regelmäßige bundesweite Umfragen zu Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, Homeoffice und Bewältigungsstrategien durchführt. Wir diskutieren mit einer Expertin zur veränderten Rolle, die jeder und jede in Pandemiezeiten einnimmt.

 

Der zweite Teil der Webkonferenz ist vor allem dem Austausch zu besonderen Themenschwerpunkten gewidmet:

Was kommt nach dem Applaus für systemrelevante Berufe?

Was bleibt vom Hype um Homeoffice?

Wie gelingt das Ringen um Verhältnismäßigkeit beim Arbeitsschutz in Pandemiezeiten?

Wie kommen wir gestärkt aus der Krise?

Wie bewältigt die Arbeitsmedizin diese Herausforderungen?

 

Eingeladen sind Akteure und Verantwortliche für sichere und gesunde Arbeit aus Betrieben und Institutionen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Programm und Anmeldung:

https://www.baua.de/DE/Angebote/Veranstaltungen/Termine/2020/09.24-Gesunde-Arbeit.html

 

Veranstalter: Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege, Verwaltungs-Berufsgenossenschaft und Unfallkasse Sachsen im Rahmen der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

 

 

Geringe Infektionszahlen in Sachsen – starker Arbeitsschutz hilft dabei

Nach einer Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr sind Sachsens Betriebe nicht nur in wirtschaftlicher Sicht wieder stärker gefordert. In den vergangenen Wochen kamen mehr und mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus dem Corona-bedingten Home-office in die Büros zurück. In vielen Betrieben wurden Abstandsmarkierungen angebracht, Teams aufgeteilt und Trennscheiben eingezogen oder bei den Dienstplänen auch die Schulzeiten der Kinder berücksichtigt.

Arbeitsminister Martin Dulig: »Es ist sehr beeindruckend, mit wie viel Verantwortung, Fürsorge und Kreativität viele Arbeitgeber während der Corona-Pandemie für den Schutz ihres Personals sorgen."

Nach vermehrten Besichtigungen kann als Zwischenbilanz festgestellt werden, dass die kontrollierten sächsischen Unternehmen ihre Verantwortung hinsichtlich arbeitsschutzrechtlicher und hygienischer Vorgaben zum Schutz der Beschäftigten zum überwiegenden Teil wahrnehmen.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung finden Sie hier.

Erneute Anerkennung des betrieblichen Arbeitsschutz-Management-Systems am Klinikum St. Georg

Landesdirektion Sachsen bestätigt OHRIS-Zertifikat* neu

(Presseinformation der Klinikum St. Georg gGmbH vom 11.06.2020)

Feierlich überreichte Regina Kraushaar, Präsidentin der Landesdirektion Sachsen am 11. Juni 2020 das verlängerte OHRIS-Zertifikat an das Klinikum St. Georg. „Wenn das Klinikum St. Georg heute zum dritten Mal die OHRIS-Zertifizierung abschließen kann, so zeigt das: In diesem Haus geht es nicht nur um die Gesundheit der Patientinnen und Patienten. Hier ist auch die Gesundheit der Beschäftigten schon über einen langen Zeitraum hinweg im Fokus. Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit sind entscheidende Faktoren für die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit des Klinikums. Und die letzten Wochen und Monate haben nachdrücklich unter Beweis gestellt, dass ein solches Managementsystem in Krisen wie der Corona-Pandemie von größter Bedeutung ist", so Kraushaar bei der Übergabe. Hier lesen Sie die vollständige Presseinformation.

„Design macht Arbeitsschutz attraktiv“ – Sächsischer Staatspreis für Design 2020 in die Bewerbungsphase gestartet

„Nachhaltigkeit durch Design – Verantwortung für die Zukunft“, das ist das zentrale Anliegen des Sächsischen Staatspreises für Design, der bereits zum 17. Mal ausgelobt wird. Design als Mittler zwischen Mensch und Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. Ökologisch, ökonomisch und sozial. So lässt sich das Ziel des Wettbewerbs beschreiben. Zukunftsweisende Designleistungen können in den Wettbewerbskategorien Produktdesign, Kommunikationsdesign, Design im Handwerk sowie dem Nachwuchsdesign eingereicht werden. Der diesjährige bundesweite Sonderpreis steht unter der Überschrift „Design macht Arbeitsschutz attraktiv“.

Coronabedingt musste der Bewerbungsstart verschoben werden. Mit einer virtuellen Auftaktveranstaltung wurde nun die Online-Bewerbungsplattform  freigeschaltet. Vom 15. Juni bis 30. September 2020 können sich Designer/Innen um den mit insgesamt 50.000 Euro dotierten Staatspreis bewerben.

Anpassung betrieblicher Gefährdungsbeurteilung an die Corona-Lage - die Landesdirektion Sachsen unterstützt

Gefahren sehen - und handeln. Nach einer Pressemitteilung der Landesdirektion Sachsen erweitert die Abteilung Arbeitsschutz der Landesdirektion Sachsen seit letzter Woche deutlich die Inhalte ihrer Kontrolltätigkeit: Bei den Überprüfungen werden insbesondere die Corona-Vorschriften zum Schutz der Beschäftigten in den Unternehmen im Blickpunkt sein. Dabei sind die Arbeitgeber in der Verantwortung für ihre Beschäftigten«, appelliert die Präsidentin der Landesdirektion Sachsen, Regina Kraushaar, an die sächsischen Unternehmer, ihren Pflichten nachzukommen.

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung der Landesdirektion Sachsen finden Sie hier.

Auch auf Baustellen muss Hygiene herrschen - Arbeitsschutzbehörde prüft konsequent sanitäre Bedingungen (PM der LDS)

"Die Landesdirektion Sachsen hat als Arbeitsschutzbehörde in den vergangenen Tagen Arbeiten auf Baustellen untersagt, weil die hygienischen Mindestanforderungen für die Beschäftigten nicht eingehalten wurden. Besonders häufig mussten Mobil-Toiletten ohne Handwaschgelegenheit für teilweise bis zu 25 Beschäftigte bemängelt werden. Die Arbeiten auf Baustellen unter derartigen Bedingungen werden umgehend eingestellt, bis ordnungsgemäße Sanitäreinrichtungen vorhanden sind. Auf Baustellen mit zehn oder mehr Beschäftigten ist mindestens ein Sanitärcontainer bereitzustellen."

Den vollständigen Wortlaut der Pressemitteilung der Landesdirektion Sachsen finden Sie hier.

 

Corona (SARS-CoV-2)

Informationen zur Corona (SARS-CoV-2)-Pandemie finden sie hier.

Arbeitsschutz mit System – ein „heißes Eisen“ bei der Wiegel Zittau Korrosionsschutz GmbH

Seit der Einführung des betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) nach OHRIS* im Jahr 2016 hat sich bei der Wiegel Zittau Korrosionsschutz GmbH sowohl in (arbeitsschutz)technischer als auch in personeller Hinsicht einiges getan. Mit der Übernahme der Werkleitung durch Zusana Podivínská und des Bereiches Managementsysteme durch David Flammiger kehrte frischer Schwung in die Organisation des Werkes ein. Lesen Sie hier wie das gelang.

 

Fachkunde-Richtlinie Verordnung zum Schutz vor schädlichen Wirkungen nichtionisierender Strahlung bei der Anwendung beim Menschen (NiSV) veröffentlicht

Die Bekanntmachung der Anforderungen an den Erwerb der Fachkunde für Anwendungen nichtionisierender Strahlungsquellen am Menschen wurde am 25.03.2020 im Bundesanzeiger (BAnz AT 25.03.2020 B7) veröffentlicht.

Gefährdungsbeurteilung im Öffentlichen Dienst

Zur Unterstützung der Gefährdungsbeurteilung im öffentlichen Dienst hat das SMWA gemeinsam mit der Landesdirektion Sachsen, Abteilung Arbeitsschutz, der Unfallkasse Sachsen und der Landeshauptstadt Dresden, Sachgebiet Arbeitssicherheit, einen Handlungsleitfaden zur Gefährdungsbeurteilung psychischer Arbeitsbelastungen in der öffentlichen Verwaltung erstellt. Für die nutzerfreundliche Bearbeitung der Gefährdungsbeurteilung stehen die Checklisten als herunterladbare Exceldatei zur Verfügung.

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OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

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Uli Umsicht - Arbeitsschutz-Botschafter

Playmobilfigur Uli Umsicht - Arbeitsschutz-Botschafter

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Verstöße gegen Arbeitsschutzvorschriften

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