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AKTUELLES
Schutz vor sommerlicher Hitze und UV-Strahlung am Arbeitsplatz
In den Sommermonaten können Beschäftigte in der Arbeitsstätte einer erhöhten Hitzebelastung ausgesetzt sein. An Arbeitsplätzen im Freien kommt außerdem eine erhöhte Belastung durch UV-Strahlung hinzu. Nur bis zu einem gewissen Grad kann der menschliche Körper eine zusätzliche Wärmebelastung ausgleichen. Zur Sensibilisierung von Arbeitgebern und Beschäftigten wurde die Publikation »Tipps für heiße Sommertage am Arbeitsplatz« erstellt. Das Faktenblatt "Schutz vor sommerlicher Hitze und UV-Strahlung" ergänzt die Publikation. Beide Veröffentlichungen sind auf der Themenseite Arbeitsstätten zu finden.
Bitte vormerken! Arbeitsschutztag Sachsen am 22.09.2026
Der Arbeitsschutztag Sachsen findet in der Handwerkskammer Dresden im njumii-Veranstaltungszentrum, Am Lagerplatz 7 statt. Im Mittelpunkt steht das Thema »Sicheres Arbeiten im Baugewerbe – Absturzunfälle vermeiden«. Vertreter aus Unternehmen, der Sozialpartner, von Berufsgenossenschaften und der Arbeitsschutzbehörde diskutieren, wie die Arbeit in der Baubranche sicher und unfallfrei gestaltet werden kann. Und das aus gutem Grund, denn es sind vor allem die Absturzunfälle, die vielfach mit schweren Verletzungen oder tödlich enden.
Die Anmeldung ist bis zum 15. September 2026 möglich. Zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung gelangen Sie über folgenden Link: https://mitdenken.sachsen.de/1066637
Jugendarbeitsschutzuntersuchung - Formulare jetzt online
Bevor Jugendliche in Ausbildung und berufliche Tätigkeit starten können, ist eine ärztliche Untersuchung erforderlich. Sie dient dem Zweck, die gesundheitliche Verfassung des Jugendlichen zu beurteilen und ihn vor eventuellen Gesundheitsgefährdungen durch bestimmte praktische Tätigkeiten zu schützen. Alle Formulare, die für die Untersuchungen gemäß Jugendarbeitsschutzgesetz erforderlich sind, werden über das Serviceportal Amt24 als ausfüllbare PDF-Dateien zur Verfügung gestellt.
Arbeitsplätze mit Bleiexposition – Arbeitsmedizinische Vorsorge - Mutterschutz
Die im Februar 2026 überarbeitete technische Regel für Gefahrstoffe (TRGS) 505 Blei berücksichtigt nun im Abschnitt 7.1 eine Aussage zum biologischen Leitwert für Frauen bzw. weibliche Arbeitnehmer im gebärfähigen Alter. Unbeschadet der Vorgaben der Verordnung zur arbeitsmedizinischen Vorsorge (ArbMedVV) wird bei Überschreitung des biologischen Leitwertes eine Beratung der Frauen bzw. weiblichen Arbeitnehmer im gebärfähigen Alter zu den Ergebnissen des Biomonitorings durch einen Arzt oder eine Ärztin empfohlen.
Anlaufstellen
- OSHA – Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz
- Bundesministerium für Arbeit und Soziales
- Länderausschuss für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik (LASI)
- Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz
- Landesdirektion Sachsen, Abteilung Arbeitsschutz
- Zentrum für Fachkräftesicherung und Gute Arbeit (ZEFAS)
- Deutsches Netzwerk für Sicherheit und Gesundheitsschutz
- Arbeitsschutzbehörden der Bundesländer
- Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin
- Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung