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Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
Inhalt

Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen und die Beratung der Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist Aufgabe der staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Arbeitsminister Martin Dulig übernimmt Schirmherrschaft über DEHOGA-Label "Empfohlener Ausbildungsbetrieb"

Azubis finden im Hotel an der Oper in Chemnitz und im Best Western Hotel am Schlosspark in Lichtenwalde attraktive Ausbildungsbedingungen vor. Am 11. November 2016 überreichte Arbeitsminister Martin Dulig den Direktoren die Urkunde, die beide Hotels als „Empfohlene Ausbildungsbetriebe“ ausweisen. Zum Bericht.

E&A Elektrotechnik und Automatisierung GmbH erhielt"OHRIS“-Zertifikat

Am 21. September 2016 erhielt das Dohnaer Unternehmen E&A Elektrotechnik und Automatisierung GmbH bereits zum zweiten Mal das Zertifikat über die Anerkennung seines betrieblichen Arbeitsschutzmanagementsystems (AMS) nach „OHRIS“. Der Geschäftsführer des Unternehmens, Daniel Heimann, nahm das Dokument aus den Händen von Dietrich Gökelmann, Präsident der Landesdirektion Sachsen, in Empfang.

Praxisseminare „Gutes Bauen in Sachsen – aber sicher !“

Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks in Sachsen bietet in Kooperation mit der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen 2017 Praxisseminare rund um das Thema gutes und unfallfreies Arbeiten auf Baustellen an. Zielgruppe dieser Fachseminare sind Unternehmen des Dachdeckerhandwerkes, Unternehmen, die Arbeiten auf Dächern ausführen, wie z.B.  Zimmerer- und Maurerarbeiten, Bauklempnerarbeiten und Blitzschutzinstallation sowie Unternehmen, die Photovoltaikanlagen montieren. Angesprochen werden insbesondere Führungskräfte und Verantwortliche im Unternehmen wie z. B. Bauleiter und Poliere.

Kabinettsbeschluss vom 17. August 2016 zur Änderung der Gefahrstoffverordnung, der Betriebssicherheitsverordnung und weiterer Arbeitsschutzverordnungen

Die Bundesregierung hat am 17. August 2016 eine Artikelverordnung zur Änderung der Gefahrstoffverordnung, der Betriebssicherheitsverordnung und weiterer Arbeitsschutzverordnungen beschlossen.

Die Verordnung bedarf noch der Zustimmung des Bundesrates. Mit dem Inkrafttreten ist voraussichtlich im Dezember 2016 zu rechnen.

Erläuterungen zur Artikelverordnung sowie den Verordnungstext finden Sie hier.

 

Hinweise für Anträge auf Bewilligung von Sonn- und Feiertagsarbeit nach Arbeitszeitgesetz (ArbZG) veröffentlicht

Für Anträge auf Bewilligung von Sonn- und Feiertagsarbeit durch die Aufsichtsbehörde nach § 15 Abs. 2 (Ausnahmen im öffentlichen Interesse) und § 13 Abs. 5 ArbZG (unzumutbare Beeinträchtigung durch ausländische Konkurrenz) wurden Hinweise erarbeitet. Diese Hinweise werden auf der Themenseite "Arbeitszeitregelungen" bereitgestellt.

Landesrahmenvereinbarung zum Präventionsgesetz unterzeichnet

Am 1. Juni 2016 unterzeichneten Staatsministerin Barbara Klepsch, SMS und zahlreiche Vertreter der Krankenkassen, der Renten- und Unfallversicherung die sächsische Landesrahmenvereinbarung zur Gesundheitsförderung und Prävention. Im Juli 2015 hat der Bund das Gesetz zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention verabschiedet. Ziel ist es, die Gesundheitsförderung in den Lebenswelten, z. B. im Betrieb, zu stärken. Daher ist das SMWA aktiv bei der Ausgestaltung dabei. U. a. sollen Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung eng verzahnt und koordiniert sowie bestehende Netzwerke einbezogen werden. Die Arbeitsschutzverwaltung wird über die weitere Entwicklung auf ihrer Homepage informieren.

Europäische Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - für jedes Alter" gestartet

Alternde Belegschaften und ein verlängertes Erwerbsleben vieler Beschäftigter – das sind Wesensmerkmale des demografischen Wandels in ganz Europa. Die Europäische Kampagne 2016-2017 "Gesunde Arbeitsplätze - für jedes Alter"  hat deshalb gute praktische Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit im Blick. Bei diesem Wettbewerb sollen Unternehmen für herausragende Beiträge zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit einer alternden Belegschaft gewürdigt werden. Wettbewerbsbeiträge können unter Verwendung des Bewerbungsformulars bis zum 15. September 2016 an den Focal Point Deutschland eingereicht werden. Ausführliche Informationen zu Wettbewerb und Bewerbungsmodalitäten sind auf der Seite des Focal Point Deutschland, der bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin angesiedelt ist, zu finden.

Staatssekretär Stefan Brangs: „Arbeitsschutz muss weiter gestärkt werden“ - Zahl der tödlichen und schweren Arbeitsunfälle in Sachsen erneut gestiegen

PM - 12.02.16: Die Gesamtzahl der tödlichen und schweren Arbeitsunfälle in Sachsen ist gegenüber dem Vorjahr weiter angestiegen. Die Zahl der meldepflichtigen schweren Arbeitsunfälle lag im letzten Jahr bei 212 (2014: 179). Insgesamt 14 tödliche Arbeitsunfälle wurden gemeldet (2014: 16).

„Im Jahr 2015 gab es im Freistaat Sachsen 226 Beschäftigte, die durch Arbeitsunfälle schwer oder tödlich verletzt wurden. Damit haben wir erneut mehr Arbeitsunfälle als im Jahr 2014. Das wollen wir so nicht länger hinnehmen. Jeder Unfall ist einer zu viel“, mahnt Staatssekretär Stefan Brangs. „Wir werden mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern. Die Arbeitsschutzallianz ist daher auch ein zentrales Gremium unseres Projektes ‚Gute Arbeit für Sachsen‘. Mit der Stärkung des betrieblichen Arbeitsschutzes, insbesondere Maßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen und berufsbedingten Erkrankungen, sind wir bereits den ersten Schritt gegangen. Weitere müssen und werden folgen.“

Die Quote tödlicher und schwerer Arbeitsunfälle am Arbeitsplatz je 10.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort Sachsen ist damit auf 1,48 (1,25 für 2012/13 und 1,29 für 2014) erneut deutlich angestiegen.
Wie in den Vorjahren ereigneten sich 2015 die meisten der tödlichen und schweren Arbeitsunfälle in den Bereichen „Baugewerbe“ (81 Arbeitsunfälle) und im Bereich „Verarbeitendes Gewerbe/Bergbau“ (77 Arbeitsunfälle). Das Baugewerbe hat mit 7,75 (2014: 6,16) tödlichen und schweren Arbeitsunfällen je 10.000 Beschäftigte nach wie vor die höchste Quote aller Wirtschaftsbereiche. Häufigstes Unfallereignis auf Baustellen ist der Absturz, z.B. von Leitern und Gerüsten, mit 50 Prozent (2014: 47 Prozent). Gegenüber 2014 ereigneten sich insgesamt 18 Prozent mehr schwere Arbeitsunfälle, im Baugewerbe 25 Prozent mehr.

Die Ursachen für Arbeitsunfälle sind vielschichtig. Die meisten schweren Unfälle passieren durch Handlungsfehler der Beschäftigten selbst, ihrer Vorgesetzten oder anderer beteiligter Personen – zum Beispiel durch fehlende oder unklare Arbeitsunterweisungen. Lediglich zehn Prozent der Arbeitsunfälle sind auf technische Mängel zurückzuführen.

Verglichen mit dem Jahr 2000 werden gegenwärtig nur noch 16 Prozent der ursprünglichen Betriebskontrollen durchgeführt (2.831 kontrollierte Betriebe in 2015; in 2000 waren es noch 17.331 aufgesuchte Betriebe).

Der sächsischen Arbeitsschutzbehörde werden durch die Landesdirektion Sachsen und das Oberbergamt alle schweren und tödlichen Arbeitsunfälle gemeldet. Schwere Arbeitsunfälle sind definiert als Arbeitsunfälle, deren Folgen in der Regel eine stationäre Aufnahme des verletzten Beschäftigten erforderlich machen.

Arbeiten ohne Pause - Verstöße gegen Pausen- und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten

Auszug aus BAuA-PM - 02.02.2016: "Etwa ein Fünftel der Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren arbeitet in Deutschland häufig ohne Pause. Gerade in der Dienstleistungsbranche verzichten junge Beschäftigte auch an Tagen mit mehr als sechs Stunden Arbeitszeit auf eine Erholungsphase. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer Detailanalyse der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung 2012. Den Verzicht auf die Pause begründet etwa die Hälfte der Befragten mit der zu bewältigenden Arbeitsmenge. Diese und weitere Daten und Fakten fasst die BAuA in dem nun veröffentlichten Faktenblatt "Arbeiten ohne Pause – Verstöße gegen Pausen- und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten" zusammen..."

    Weiterbildung zum Arbeits- bzw. Betriebsmediziner

    Gefördert werden Vorhaben zur Bereitstellung von Weiterbildungsstellen und die Durchführung der Weiterbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin für Arbeitsmedizin sowie zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin.

    http://www.sab.sachsen.de/de/p_arbeit/detailfp_esf_62272.jsp

    Marginalspalte

    OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

    OSHA-Logo

    Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

    Playmobilfigur Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

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