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Portal-Illustration: Arbeitsschutz (Fotolia.com: #24520637 © Ruslan Olinchuk)
Inhalt

Willkommen bei der Arbeitsschutzverwaltung des Freistaates Sachsen

Die Überwachung des Arbeitsschutzes nach den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen und die Beratung der Arbeitgeber bei der Erfüllung ihrer Pflichten ist Aufgabe der staatlichen Arbeitsschutzbehörden. Vorrangiges Ziel ist es, Sicherheit und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit durch Maßnahmen des Arbeitsschutzes zu sichern und zu verbessern. Denn: Sichere und gesunde Arbeit ist gute Arbeit!

Nachrichten

Fortbildungsveranstaltung Physikalische Einwirkungen/EMFV am 24. Januar 2018

Am 24. Januar 2018 wurde durch den VDGAB, Sektion 14 Sachsen, in Zusammenarbeit mit dem Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und der Landesdirektion Sachsen in den Räumen der Landesdirektion Sachsen eine Fortbildungsveranstaltung zu den Themen "Physikalische Einwirkungen bei der Arbeit" sowie "Arbeitsschutzver-ordnung zu elektromagnetischen Feldern - EMFV" für die Bediensteten der sächsischen Arbeitsschutzverwaltung sowie die FASI-Partner  VDSI und VDRI organisiert. Dazu  referierten Herr Dr. Erik Romanus und Herr Peter Jeschke, beide BAuA Dortmund.  Beide Vorträge können hier nachgelesen werden.

Neues Mutterschutzgesetz seit 01.01.2018

Am 1. Januar 2018 trat das neugefasste Mutterschutzgesetz (MuSchG) mit umfassender Neustrukturierung in Kraft.

Ziel der Reform ist ein verbesserter Gesundheitsschutz für schwangere oder stillende Frauen. Durch die Integration der Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) in das Mutterschutzrecht werden die Regelungen für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber sowie für die Aufsichtsbehörden klarer und verständlicher. Die Regelungsinhalte selbst sind weitgehend unverändert übernommen worden.

Der Anwendungsbereich wurde erweitert, um für alle Frauen ein einheitliches Gesundheitsschutzniveau sicherzustellen. Auch Schülerinnen und Studentinnen werden jetzt von den Schutznormen des MuSchG erfasst, ebenso wie arbeitnehmerähnliche Personen, Frauen, die in einer Werkstatt für Behinderte beschäftigt sind, Frauen in betrieblicher Berufsausbildung und Praktikantinnen in Sinne von § 26 des Berufsbildungsgesetzes sowie Freiwillige nach dem Bundesfreiwilligengesetz.

Die Regelungen zum Verbot der Nacht- und Sonntagsarbeit werden branchenunabhängig gefasst, die Regelungen zum Verbot der Mehrarbeit werden um eine besondere Regelung zur Arbeitszeit bei mehreren Teilzeitbeschäftigungsverhältnissen ergänzt.

Für die Arbeit zwischen 20 Uhr und 22 Uhr wurde ein behördliches branchenunabhängiges Genehmigungsverfahren eingeführt.

Bei der Umsetzung des neuen Mutterschutzgesetzes ist zu beachten, dass der Mutterschutz integrierter Bestandteil des betrieblichen Arbeitsschutzes ist, weshalb zunächst alle Grundpflichten des Arbeitgebers gelten und einzuhalten sind. Es gelten die Elemente der Gefährdungsbeurteilung, der Unterrichtung und der Anpassung der Arbeitsbedingungen. Schwangeren und stillenden Frauen soll grundsätzlich ermöglicht werden, ihre Beschäftigung auch während der Schwangerschaft, nach der Entbindung und in der Stillzeit ohne Gefährdung ihrer Gesundheit oder der ihres Kindes fortzusetzen. Beschäftigungsverbote sind nach der Gesetzesbegründung nur noch dann zulässig, wenn auf anderem Wege eine unverantwortbare Gefährdung nicht auszuschließen ist. Deshalb muss der Arbeitgeber für jeden Arbeitsplatz in einer anlassunabhängigen Gefährdungsbeurteilung ermitteln, welche Schutzmaßnahmen bei Meldung einer Schwangerschaft zu ergreifen sind. Das ist wichtig, um Frauen in der besonderen schutzwürdigen Situation einer noch unbekannten Schwangerschaft oder im Frühstadium einer Schwangerschaft angemessen schützen zu können.

Mehr zum Thema Mutterschutz finden Sie hier.

Neues Handbuch: Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung in Kitas auf einen Blick

Das Sächsische Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und das Sächsische Kultusministerium haben heute das Handbuch „Gesund arbeiten in der Kita“ veröffentlicht.

Nach fast zehn Jahren wurde damit das bisherige Handbuch „Erzieherinnengesundheit“ vollständig überarbeitet und erscheint im neuen Gewand. Im Handbuch finden die Träger von Krippen, Kindergärten und Horten eine aktualisierte Übersicht über die wesentlichen Gesetze und rechtlichen Regelungen zum Arbeitsschutz und zur betrieblichen Gesundheitsförderung des Personals in Kindertageseinrichtungen. Gute Praxisbeispiele von sächsischen Kita-Trägern geben Anregungen und Ideen zur Umsetzung in den Einrichtungen und fokussieren auch auf wichtige Handlungsfelder, wie z.B. Lärm, Infektionsschutz oder psychische Belastungen. Lesen Sie hier weiter.

Arbeitsmediziner im Freistaat Sachsen werden!

Eine attraktive Alternative für Ärztinnen und Ärzte - Gefördert werden Vorhaben zur Bereitstellung von Weiterbildungsstellen und die Durchführung der Weiterbildung zum Facharzt beziehungsweise zur Fachärztin für Arbeitsmedizin sowie zum Erwerb der Zusatzbezeichnung Betriebsmedizin. Informieren Sie sich hier oder bei der Sächsischen Aufbaubank.

Fortbildung „Prävention in der Arbeitswelt – was tun bei physischen und psychischen Belastungen“ 14. November 2017

Auf  der Veranstaltung in Dresden haben sich siebzig Betriebs- und Personalräte aus unterschiedlichen Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung, Betriebsberater der Sozialversicherungsträger und Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsschutzbehörde zum Umgang mit  physischen und psychischen Belastungen bei der Arbeit fortgebildet.

Die Veranstaltung fand im Rahmen der Arbeitsprogramme zur Verringerung von Muskel-Skelett-Erkrankungen und psychischen Störungen der Gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie statt. Sie ist ein Beitrag zur sächsischen Kampagne „Gute Arbeit für Sachsen“. Erstmals standen die Betriebs- und Personalräte als Adressaten im Fokus. Lesen Sie hier den ausführlichen Bericht.

 

8. Arbeitsschutztag Sachsen am 8. November 2017

„Gute Arbeit gesund gestalten“ - unter diesem Motto fand am 8. November 2017 der 8. Arbeitsschutztag Sachsen in Chemnitz statt. Veranstalter war das Wirtschaftsministerium in Kooperation mit dem Verein Deutscher Gewerbeaufsichtsbeamter in Sachsen.

Der Einladung folgten rund 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Industrie und Handwerk, aus Behörden sowie von Unfallversicherungsträgern.

Das pumpwerk eins, das Industriegeschichte und Moderne anschaulich verbindet, bot als Veranstaltungsort den geeigneten Rahmen.

Neben der Arbeitgeberverantwortung im Arbeitsschutz griff die Fachveranstaltung klassische Arbeitsschutzthemen wie sichere Maschinen und Anlagen, die Staubbelastung an Arbeitsplätzen ebenso auf wie die Digitalisierung der Arbeitswelt. Industrie 4.0 bringt Veränderungen der Arbeitsbedingungen in rasanter Geschwindigkeit mit sich. Nicht nur Unternehmen müssen sich darauf einstellen. Auch die für den Arbeitsschutz Verantwortlichen einschließlich der Behörden stehen vor diesen Herausforderungen.

„Fachkräfte suchen nicht nur gut bezahlte Arbeit, sie erwarten auch gute und gesundheitsförderliche Arbeitsbedingungen. Betriebliche Gesundheitsförderung muss sich eng mit dem Arbeitsschutz verzahnen. Wir finanzieren daher im nächsten Jahr eine Informationsstelle zur betrieblichen Gesundheitsförderung, die sich insbesondere an die Verbände oder Multiplikatoren für den Mittelstand richtet. Wir wollen gemeinsam mit den Krankenkassen dafür sorgen, dass auch in diesen kleineren Betrieben die Gesundheit der Beschäftigten gefördert wird“, so Staatsminister Martin Dulig zur Eröffnung des Arbeitsschutztages.

Der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund kommt in diesem Zusammenhang Bedeutung zu. Der Minister informierte, dass demnächst eine vom SMWA finanzierte Beratungsstelle für ausländische Beschäftigte ihre Arbeit aufnimmt. In Sachsen tätige Ausländer sollen vor Ungleichbehandlung aus Gründen der Staatsangehörigkeit geschützt und einheimische Arbeitnehmer vor Lohndumping bewahrt werden.

„Arbeitsschutz gilt für alle Beschäftigten unabhängig von ihrer Herkunft. Mit dem Projekt der Staatsregierung Gute Arbeit für Sachsen haben wir in diesem Sinne nicht nur Zeichen gesetzt sondern wollen wir Zustände ändern“, so Staatsminister Dulig.

Hier können Sie die Beiträge nachlesen.

Fachtag "Erlebensbild Arbeit bei Auszubildenden - Arbeitsschutz ist keine Nebensache" am 26. Oktober 2017 im Hygiene-Museum

Lehrer/innen, Ausbilder/innen, erfreulich viele Auszubildende und Vertreter aus Unternehmen und Behörden, rund 140 Teilnehmer, folgten der Einladung des SMWA. Der Fachtag wurde, wie schon die gleichnamigen Runden Tische 2016, gemeinsam mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin Dresden veranstaltet.

Das Thema Arbeitssicherheit in der Berufsausbildung stand im Mittelpunkt der Veranstaltung. Arbeitgeberverantwortung, Jugendarbeitsschutz, Arbeitszeit, Umgang mit Gefahrstoffen, Arbeit auf Baustellen oder an Maschinen und Anlagen - diese und andere Faktoren sind zum Schutz Jugendlicher und aller Beschäftigter gesetzlich geregelt. Alle Informationen über diese Veranstaltung finden Sie hier.

SMWA bei 1. Sächsischer Fachkonferenz „Prävention und Gesundheitsförderung – Gesundheit lebt vom Mitgestalten!“

Am 18. Oktober 2017 fand in Dresden die 1. Sächsische Fachkonferenz „Prävention und Gesundheitsförderung“ des Steuerungsgremiums zur Landesrahmenvereinbarung (LRV) statt.

184 Teilnehmende kamen zur Premiereveranstaltung, um über Inhalte, Umsetzung und Ziele der Landesrahmenvereinbarung zu diskutieren.

Prävention und Gesundheitsförderung betrifft neben dem Betrieb viele Lebenswelten, wie Kita, Schule, Pflegeheime, Erwerbslose und die Kommune. Überall gibt es jedoch auch arbeitende Menschen, daher ist die betriebliche Prävention ein Querschnittsthema.

Für das SMWA hat Staatssekretär Brangs die Verbindungen zwischen betrieblicher Gesundheitsförderung und dem Erhalt der Fachkräfte gezogen. Gute Arbeitsbedingungen sind eine Voraussetzung für gesunde Beschäftigte.

Am Nachmittag haben die Teilnehmenden in Fachforen die Aufgaben und Ziele für die einzelnen Lebenswelten lebendig besprochen. Zielstellung für die Lebenswelt Betrieb war zum Beispiel die verschiedenen Angebote für Betriebe zu koordinieren und die Unternehmer und Unternehmerinnen für das Thema Gesundheit zu gewinnen. Das Fachforum wurde von der Arbeitsgruppe „Betriebliche Gesundheitsförderung“ geleitet. In der Arbeitsgruppe engagieren sich Vertreterinnen und Vertreter der Krankenkassen, Unfallversicherung, Rentenversicherung und des SMWA.

Mehr Informationen zur Fachkonferenz finden Sie auf der Homepage der Sächsischen Landesvereinigung für Gesundheitsförderung e. V., mehr zur Betrieblichen Gesundheitsförderung in Sachsen hier.

Öffentliche Schulen in Sachsen arbeiten nach einheitlichen Arbeitsschutzstandards

Die Sächsische Bildungsagentur (SBA) hat ein für alle öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen geltendes, einheitliches Managementsystem für den Arbeitsschutz (AManSys) eingeführt. Als erste Behörde in Sachsen erhielt sie außerdem die Anerkennung des vom Freistaat Sachsen unterstützten Arbeitsschutzmanagementsystems OHRIS. Am 21.08.2017 überreichte Staatssekretär Stefan Brangs die Zertifikate. Lesen Sie hier den vollständigen Bericht.

Checkliste zur "Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit"

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine Checkliste zur "Gefährdungsbeurteilung Arbeitszeit" entwickelt, mit der Sie als Arbeitgeber Dauer, Lage und Verteilung der Arbeitszeit sicher beurteilen und gestalten können. Weitere Informationen finden Sie hier.

Clever - Sicher - Cool! - Der Wettbewerb für kluge Köpfe

Mit dem Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis (JAZ) zeichnet die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e.V. (FASI) engagierte Jugendliche aus, die mit innovativen und kreativen Ideen sowie möglichst geringem Aufwand den Arbeits- und Gesundheitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern. Die ersten drei Platzierungen sind mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro dotiert. Die Anmeldephase für den Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis 2018 ist gestartet. Alle Informationen zur Projekteinreichung sind auf der JAZ-Seite zu finden.

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OSHA - Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

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Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

Playmobilfigur Uli Umsicht - Botschafter der Arbeitsschutz-Allianz Sachsen

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