1. Navigation
  2. Inhalt
  3. Herausgeber
Inhalt

Jugendarbeitsschutz

Gesetzliche Grundlagen

Junge Menschen müssen geschützt werden, damit ihre Gesundheit nicht gefährdet wird und ihre Entwicklung ungestört verlaufen kann. Das

Jugendarbeitsschutzgesetz und die
Kinderarbeitsschutzverordnung

schützen Kinder und Jugendliche deshalb vor Gesundheitsschäden durch Arbeit, die zu früh beginnt, zu lange dauert, zu schwer ist, sie gefährdet oder die für sie ungeeignet ist.

Nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz ist Kinderarbeit bis auf genau festgelegte Ausnahmen verboten. Für die Beschäftigung Jugendlicher enthält das Jugendarbeitsschutzgesetz Pflichten der Arbeitgeber, wie die Beurteilung der Arbeitsbedingungen, die menschengerechte Gestaltung der Arbeit und die Einhaltung von Vorschriften über Arbeitszeit und Freizeit. Zudem regelt das Jugendarbeitsschutzgesetz die gesundheitliche Betreuung der Jugendlichen. Vor Aufnahme der Tätigkeit ist eine ärztliche Untersuchung der Jugendlichen vorgeschrieben. Ein Jahr nach Beginn der Ausbildung oder Aufnahme der Tätigkeit müssen die Jugendlichen, die noch nicht 18 Jahre alt sind, eine Bescheinigung über die erste Nachuntersuchung vorlegen.

Weiterführende Informationen, auch zu Abrechnung und Vergütung der Untersuchung, sind im Portal "Amt24" nachlesbar.

    Jugendarbeitsschutz - Wichtige Regelungen im Überblick

    Jugendarbeitsschutz-Wichtige Regelungen im Überblick

    Regelungen im Jugendarbeitsschutz
    (© Initial Werbung & Verlag)

    Arbeitszeit, Pausen, Freizeit, Berufsschulunterricht und Prüfungen, Beschäftigungsverbote, Pflichten des Arbeitgebers... - kurz und knapp zusammengefasst

    Präventionsprogramm "Jugend will sich-er-leben"

    Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung organisiert jährlich einen Quiz und Kreativwettbewerb zu verschiedenen Themen des sicheren und gesunden Arbeitens. Der Wettbewerb richtet sich an Azubis, Berufliche Schulzentren, Lehrkräfte und Ausbilder. Alle Informationen sind auf www.jwsl.de zu finden.

    Logo Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis

    Deutscher Jugend-Arbeitsschutz-Preis

    Mit dem Deutschen Jugend-Arbeitsschutz-Preis (JAZ) zeichnet die Fachvereinigung Arbeitssicherheit (FASI) e.V. motivierte Jugendliche aus, die mit innovativen Ideen und möglichst geringem Aufwand den Arbeitsschutz im eigenen Unternehmen verbessern. Die ersten drei Platzierungen sind mit einem Preisgeld in Höhe von insgesamt 6.000 Euro dotiert. Informationen zu Teilnahmebedingungen, Preisen und Preisträgern sind über die JAZ-Homepage zu finden.

    Arbeiten ohne Pause - Verstöße gegen Pausen- und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten

    Auszug aus BAuA-PM - 02.02.2016: "Etwa ein Fünftel der Erwerbstätigen im Alter zwischen 18 und 24 Jahren arbeitet in Deutschland häufig ohne Pause. Gerade in der Dienstleistungsbranche verzichten junge Beschäftigte auch an Tagen mit mehr als sechs Stunden Arbeitszeit auf eine Erholungsphase. Zu diesem Ergebnis kommt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in einer Detailanalyse der BIBB/BAuA-Jugenderwerbstätigenbefragung 2012. Den Verzicht auf die Pause begründet etwa die Hälfte der Befragten mit der zu bewältigenden Arbeitsmenge. Diese und weitere Daten und Fakten fasst die BAuA in dem nun veröffentlichten Faktenblatt "Arbeiten ohne Pause – Verstöße gegen Pausen- und Ruhezeitregelungen von jungen Beschäftigten" zusammen..."

      Aktionstag „genialsozial – Deine Arbeit gegen Armut“

      Jedes Jahr engagieren sich sächsische Schülerinnen und Schüler zum Aktionstag „genialsozial“. An diesem Tag tauschen sie die Schulbank gegen einen bezahlten Arbeitsplatz und verrichten leichte Hilfstätigkeiten.

      Die Schülerinnen und Schüler unterstützen mit ihrem Lohn lokale oder globale soziale Projekte. Mit der Anmeldung der Schule für den Aktionstag durch die Schulleitung gilt der Tag als eine schulische Veranstaltung. Der pädagogisch-soziale Zweck steht im Vordergrund. Arbeitsschutzrechtlich stellt die Teilnahme der Schülerinnen und Schüler an diesem Tag deshalb keine Beschäftigung im Sinne des Jugendarbeitsschutzgesetzes dar.

       

       

      Publikationen

      Weiterführende Informationen

      Das Schulportal der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) "Lernen und Gesundheit" bietet allgemeinbildenden und Berufsschulen Unterrichtsmaterialien einschließlich audiovisueller Medien zu einer Vielzahl von Arbeitsschutzthemen an. Für Lehrkräfte und Ausbilder stehen didaktisch-methodische Kommentare zur Verfügung. Die Materialien werden kostenfrei zum Download angeboten.