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Arbeitsschutzmanagement

Deckblatt Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS)

Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS)

Arbeitsschutz-Management-Systeme (AMS) sind Hilfsmittel, die das betriebliche Handeln im Arbeitsschutz systematisch und damit effektiv und nachhaltig gestalten sowie zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen können. Der gleichnamige Flyer enthält dazu weitere Informationen (s. rechte Spalte).

    Das Arbeitsschutz-Management-System OHRIS

    OHRIS Logo

    OHRIS

    OHRIS (Occupational Health- and Risk-Managementsystem) ist ein international anerkanntes, im Freistaat Bayern entwickeltes und inzwischen auch im Freistaat Sachsen zertifizierbares Arbeitsschutz-Management-System. Sinn dieses Systems ist es, die Eigenverantwortung der Unternehmen zu stärken.

      OHRIS Zertifikat

      OHRIS-zertifizierte Unternehmen in Sachsen

      Das Anerkennungsregister verzeichnet alle zertifizierten und rezertifizierten Unternehmen in Sachsen. Durch kurze Beiträge wird jedes Unternehmen vorgestellt und die Zertifikatsübergabe dokumentiert.

      Fördermittel zur Einführung von AMS

      Was ist förderfähig?
      Kleine und mittelständige Unternehmen, die zur Einführung von Arbeitsschutzmanagementsystemen Beratungsleistungen von selbständigen Beratern oder Beratungsunternehmen in Anspruch nehmen, können dafür Fördermittel erhalten. Dabei kommen insbesondere die Leistungen für Betriebsberatung/Coaching (ab fünf Tagewerken) in Betracht. Die Unternehmen können wählen, ob sie einen Qualitätssicherer einschalten, der Beratungsleistungen dem Bedarf entsprechend vermittelt und die Qualität der Berater eigenständig prüft, oder ob sie den erforderlichen Leistungsumfang selbst ermitteln und einen passenden Berater auswählen.

      Voraussetzungen/Höhe der Zuwendungen
      Der Beratungsbedarf muss mindestens fünf Tagewerke betragen. Pro Jahr sind bis 16.000 € an Ausgaben (entspricht rund 23 Tagewerken) förderfähig.

      Der Zuschuss zu den förderfähigen Ausgaben beträgt bei

      • Antrag über einen Qualitätssicherer (derzeit RKW Sachsen GmbH oder Ellipsis Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH): maximal 50 % der Ausgaben (Honorar des Beraters und Kosten der Qualitätssicherung)
      • Antrag KMU: maximal 40 % der förderfähigen Ausgaben (Beraterhonorar)
      • Bemessungsgrundlage für ein Tagewerk sind maximal 700 € (netto)


      Antragsverfahren
      Anträge auf Förderung sind rechtzeitig vor Beginn der jeweiligen Maßnahme einzureichen.
      Anträge auf Gewährung eines Zuschusses werden über den gewählten Qualitätssicherer bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) eingereicht.
      Beauftragt das Unternehmen keinen Qualitätssicherer, ist der Antrag unmittelbar bei der SAB (Bewilligungsstelle) einzureichen.

      Rechtliche Grundlage
      Richtlinie des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr zur Mittelstandsförderung vom 21. August 2014 (SächsABl.S. 1111), zuletzt geändert am 30. Januar 2015 (SächsABl.S. 255).